Die Ausbildung zur/zum Steuerfachangestellten ist intensiv – aber mit den richtigen Strategien gut zu schaffen. In diesem Beitrag fassen wir Praxistipps aus Erfahrungsberichten und Videos zusammen: von Lerngruppen über Prüfungsvorbereitung bis hin zur Kommunikation mit Ausbildern.
Viele Azubis berichten, dass ihnen eine klare Struktur im Alltag hilft: feste Lernzeiten, ein gut gepflegter Kalender mit Fristen und Prüfungsterminen sowie To-do-Listen für Kanzlei und Berufsschule. So behältst du den Überblick, auch wenn gleichzeitig Klausuren anstehen und in der Kanzlei viel los ist.
Ein bewährter Tipp ist, frühzeitig Lerngruppen zu bilden – entweder mit Mitschülern aus der Berufsschule oder Kollegen aus deiner Kanzlei. Gemeinsam Fälle durchzurechnen, Steuerbescheide zu besprechen oder Prüfungsaufgaben zu bearbeiten, sorgt dafür, dass du unterschiedliche Sichtweisen kennenlernst und Wissenslücken schneller erkennst.
Zur Prüfungsvorbereitung nutzen viele Azubis spezielle Kurse der Steuerberaterkammern oder privater Anbieter, die gezielt auf die Abschlussprüfungen vorbereiten. Auch digitale Lernplattformen, Karteikarten-Apps oder Zusammenfassungen aus dem Unterricht werden häufig genannt. Wichtig ist, früh anzufangen und regelmäßig in kleinen Einheiten zu lernen, statt kurz vor der Prüfung alles nachholen zu wollen.
In den Videos der Kampagne betonen Auszubildende, wie wichtig eine offene Kommunikation mit Ausbildern und Kollegen ist. Wenn du etwas nicht verstehst, frag nach – lieber einmal mehr als einmal zu wenig. Viele Kanzleien unterstützen ihre Azubis aktiv, z. B. mit Lernzeit im Betrieb, internen Schulungen oder der Übernahme von Kursgebühren.
Mit guter Organisation, Lerngruppen, gezielter Prüfungsvorbereitung und offener Kommunikation lässt sich die Ausbildung zur/zum Steuerfachangestellten gut meistern.
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