
Bei einem Vorstellungsgespräch geht es darum, sich von der besten Seite zu präsentieren. Doch nicht alle Fragen, die dir gestellt werden, sind erlaubt. Einige Themenbereiche sind gesetzlich geschützt, um Diskriminierung zu vermeiden. Welche Fragen unzulässig sind, welche Ausnahmen bestehen und wie du geschickt darauf reagierst, erfährst du hier.
Folgende Themen dürfen im Bewerbungsgespräch nicht erfragt werden:
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schützt Bewerber*innen vor unzulässigen Fragen:
Einige Fragen sind erlaubt, wenn sie für die Ausübung der Stelle entscheidend sind:
Falls dir eine verbotene Frage gestellt wird, hast du folgende Möglichkeiten:
a). Offene Rückfrage stellen
Beispiel: „Inwiefern ist diese Information für die ausgeschriebene Stelle relevant?“
b) Antwort verweigern
Beispiel: „Ich bevorzuge es, Privates und Berufliches zu trennen.“
c) Humorvolle Antwort geben
Beispiel: „Ich wusste nicht, dass das eine Jobanforderung ist – habe ich etwas im Stelleninserat übersehen?“
d) Recht zur Lüge nutzen
Laut Rechtsprechung darfst du auf unzulässige Fragen unwahr antworten, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.
Bevor du ins Vorstellungsgespräch gehst, solltest du dich nicht nur auf Fachfragen vorbereiten, sondern auch überlegen, wie du mit unzulässigen Fragen umgehst. Bleibe ruhig, selbstbewusst und entscheide situativ, welche Strategie am besten zu dir passt.
Weitere Tipps rund um das Bewerbungsgespräch findest du auf unserer Website!
CustomGPTs sind individuelle KI‑Chatbots, die auf bestimmte Aufgaben spezialisiert sind. Zum Beispiel kann ein CustomGPT für dein Kanzlei‑Wiki Antworten auf häufige Fragen geben – etwa, was bei einer Mandatskündigung zu beachten ist. Der Clou: Du kannst solche Bots selbst erstellen und mit Kolleg:innen teilen, ohne Programmierkenntnisse.
Mehr lesen
KI ist in der Steuerberatung erlaubt – aber nur innerhalb klarer rechtlicher Grenzen. Dieser Beitrag erklärt dir in einfacher Sprache, welche Vorgaben aus Berufsrecht, DSGVO und EU-KI-Recht für deinen Alltag relevant sind.
Mehr lesenKleine Kanzleien fragen sich oft, ob sich KI für sie wirklich rechnet. Die Bundessteuerberaterkammer sagt eindeutig: Gerade kleine Einheiten können mit KI Zeit sparen, Beratung ausbauen und im Recruiting punkten.
Mehr lesenKI verlangt mehr als nur Steuerrecht: Gefragt sind digitale Kompetenzen, Datenverständnis und gute Kommunikationsfähigkeiten. Dieser Beitrag zeigt dir, welche Skills wichtig sind – und wie du sie Schritt für Schritt aufbauen kannst.
Mehr lesen
KI nimmt in Steuerkanzleien repetitive Aufgaben ab und verändert damit Teamstrukturen und Arbeitsweisen. Für junge Fachkräfte entstehen neue Rollen rund um digitale Kompetenzen, Datenanalyse und Kommunikation.
Mehr lesen